Steigere deine Produktivität mit 12 einfachen Dingen

Produktivität – Die Kunst Sachen zu erledigen

Auf Englisch:

„Get Shit done“

 

Aber wie kannst du Dinge rechtzeitig, effizient und in guter Qualität erledigen?

Wie kannst du es vermeiden das dir Kleinigkeiten in den Weg kommen und dich unnötig stressen?

Gut das du fragst 😉

 

1. Halte deinen Arbeitsplatz sauber

 

Ein dreckiger und unordentlicher Arbeitsplatz ist nervig und im Grunde eine Katastrophe für deine Produktivität. Ein unordentlicher Arbeitsplatz sagt dir und anderen direkt ins Gesicht „Hier wird nichts erledigt. Es ist zu viel zu tun und mein Besitzer weiß nicht, wo er anfangen soll. Vergiss es einfach. Hier passiert ja nichts.“

Ein unordentlicher Arbeitsplatz ist wie eine dreckige Küche. Alles steht im Weg und wenn du dir was kochen willst, müsstest du erst mal aufräumen um genug Platz zu haben. Das ist dann der Moment, wo du dir eine fertig Pizza in den Offen rein schiebst oder noch schlimmer: Du bestellst dir was ungesundes und teures beim Lieferdienst. Herzlichen Glückwunsch – Du hast gerade wieder 10€ für nichts ausgegeben. Und ja es ist nichts. Du hast zwar keinen Hunger mehr, aber du hast deinem Körper auch nichts Gutes getan.

Halte deinen Arbeitsplatz sauber und ordentlich. Gegen ein kreatives Chaos hat keiner was solange es nicht den gesamten Platz in Anspruch nimmt.

Ordentlicher Arbeitsplatz
Ein ordentlicher Arbeitsplatz der dazu noch aufgeräumt ist hilft dir produktiver zu sein

2. Schaue kein Fernsehen.

Einfach gesagt: Fernsehen ist für No-Getter.
Fernsehen ist für Leute die sonst keine Ahnung haben was sie tun sollen.

Wenn du tagsüber TV schaust, ist es besonders schlimm. In der Zeit könntest du auch was produktives mit dir anstellen. Wenn du Erfolgreich bist, kannst du noch genug Fernsehen schauen (Ich bezweifle jedoch das du es dann überhaupt noch willst).

Ist es dir so wichtig auf ein Display zu schauen? Es ist okay wenn du abends, wenn alles erledigt ist dir etwas gönnst. Dann kannst du dir Serien, Filme oder was auch immer gerne reinziehen.
Aber erst wenn du einen richtig produktiven „Arsch-Tritt-Tag“ hinter dir hast und dich erholen musst für den nächsten.

 

3. Fange an richtig zu schlafen

Schlafen ist ein Muss. Im Schlaf regenerierst du und holst dir Energie zurück. Ein guter Schlafrhythmus ist sehr wichtig. Das heißt du gehst jeden Abend um dieselbe Uhrzeit zu Bett und stehst morgens um dieselbe Uhrzeit auf. Und das jeden scheiß Tag!

Ich glaube an die innere Uhr.

 

Folgender Spruch hier ist zwar nicht modern oder schön, er passt aber sehr gut dazu: „Mit den Hühnern Schlafengehn,
aufstehn, wenn die Hähne krähn.„

Früh aufstehen ist sehr wichtig für deine innere Uhr. Wenn du erst um 11 oder 12 hoch kommst, hast du ein Teil deiner Produktivität direkt verschenkt. Du wirst dann eh bis morgen warten um deinen Kram auf die Reihe zu kriegen bzw. alle Aufgaben „auf morgen“ verschieben.

Und ja – Morgen wird es dann wieder genauso laufen.

 

„Wie kann ich den früher zu Bett gehen und direkt einschlafen?“

 

Fange damit an die Lampen abends nicht mehr bis tief in die Nacht anzulassen. Die Rollos lässt du am besten oben. Elektronische Displays (Handy, PC, TV) lässt du nach 21.00 Uhr ausgeschaltet oder packst sie außerhalb deiner Reichweite.
Letzteres wird dir etwas Umgewöhnung abfordern.

Du wirst nach der ersten Nacht morgens von der Sonne geweckt werden.
Stehe dann direkt auf. Wenn es dir schwer fällt schaue hier (10 Dinge um morgens besser aus dem Bett zu kommen)

Wenn alles nichts hilft, baue ein Zelt in deinem Garten auf und schlafe die 1. Woche dort. Niemand kann in einem Zelt lange schlafen. Dein Körper wird den natürlichen Schlafrhythmus wieder annehmen. Daher aufstehen um 6:30-7:30 Uhr.

So kannst du dir auch angewöhnen ohne Wecker aufzustehen.

Ein paar Tipps noch zum Einschlafen:

Baldrian hilft beim Einschlafen. Die Tabletten oder der Tee sollten eine Stunde vor dem eigentlichen schlafen gehen genommen werden.
Bleibe vom Bett weg bist du wirklich müde bist.
So schläfst du direkt ein und musst nicht noch Stunden lang rum liegen und dir Gedanken über irgendwelche Dinge machen. Geh nicht ins Bett nur zum Entspannen.

Dein Bett sollte nur dafür da sein um zu schlafen.
Im Bett hat dein Smartphone oder dein Laptop nichts verloren.

Durch die Displays wird das Gehirn weiter stimuliert. Lass den Fernseher aus. Wenn du unbedingt was laufen haben musst, dann stelle dir eine Tracklist zusammen oder suche dir Hörspiele. Diese sollten aber nur leise zu hören sein. Am besten ist es noch wenn du einen Timer einstellen kannst, der nach maximal 60 Minuten ausgeht.

 

„Wie sieht es mit einem Powernap am Tag aus?“

Ich bin jemand der wirklich Jahre lang powernapping betrieben hat. Nach der Schule oder nach einem Unikurs war ich einfach müde.
Das Problem ist nur: nach dem Powernap, hat es viel länger gedauert wieder einen Fokus für das was vor mir liegt zu bekommen.

Wenn du deinen Schlafrhythmus einmal richtig drinnen hast und dich auch dran hältst, wirst Nachmittags nicht mehr müde sein. Du bekommst dann nur das normale Mittags-Tief.

Daher: Du wirst Nachmittags (gegen 14-15 Uhr) in ein geistiges Leistungsloch fallen. Das ist völlig normal. Nutze es für ein Workout. Geh laufen oder betätige dich anders sportlich.

 

4. Suche dir einen zuverlässigen Partner für deine Projekte

Egal ob lernen, Sport oder dein Sprung in die Selbstständigkeit. Mit einem Partner der so tickt wie du, wird es dir leichter fallen. Er oder Sie wird dich pushen um euer Ziel zu erreichen. Das gleiche tust du dann auch für ihn.

 

5. Suche dir eine Gruppe gleichgesinnter

Im Gegensatz zu 4. kannst du hier auch im Internet aktiv werden. Suche dir Gruppen bei Facebook oder Foren die sich mit deinen Interessen beschäftigen.
Es sind Menschen die genau dasselbe machen bzw. genau dieselbe Phase im Leben durch machen. Diskutiert, tauscht Informationen aus, lass dich zu neuen Dingen inspirieren.

Stell dir vor ihr seid eine Mannschaft oder ein geheimer Club. Jeder hat sein eigenes Ding laufen. Aber ihr könnt euch vergleichen, Tipps geben und gegenseitig anspornen.

Gute Plätze für solche Gruppen:

  • Facebook
  • Google +
  • Internet Foren (Google einfach das Gebiet + Forum)

 

6. Schaue keine Pornos

Gerade Kerle werden sich jetzt fragen: „Wieso soll das was helfen? Tickt der noch ganz richtig?“
Es ist so: Du verschwendest deine Zeit, damit einen schnellen „Kick“ zu suchen.

Die Energie die du dafür aufwendest etwas Passendes zum Kommen zu finden, könntest du auch mit etwas produktiven verbinden.
Außerdem kannst du die Energie die dich dazu antreibt auch umlenken.
Dazu später mehr.

 

7. Suche dir ein Buch/Programm oder Challenge die dich zu etwas antreiben

Es gibt im Internet ein Haufen Challenges. Meistens hat das irendwas mit Fitness zu tun. In diesen Challenges musst du 30 Tage lang (oder mehr) bestimmte Übungen machen.
Das hilft dir deine Gewohnheiten mal beiseite zu packen und etwas wirklich durchzuziehen. Außerdem was sind schon 30 Tage?

 

8. Nutze einen Pomodoro Timer

Die Pomodoro Technik nutzt einen Timer der deine Arbeit in 25 Minuten Blöcke aufteilt. Ich nutze das selber schon seit 2 Jahren und es hilft wunderbar den Fokus zu behalten.

Ganz einfach erklärt funktioniert das so:

1. Suche dir eine Aufgabe
2. Setze den Timer auf 25 Minuten
3. Arbeite solange bis der Wecker klingelt und notiere dir was du gemacht hast
4. Mache eine 5 Minuten Pause (Timer stellen nicht vergessen)
5. Alle 4 Pomodoro Abschnitte wird die Pause länger (15-20 Minuten statt 5 Min)

Wieso solltest du das so aufteilen?

Vielleicht kennst du es aus deinem Alltag. Du bist wirklich gestresst mit einer Aufgabe und musst irgendwann eine Pause machen (in einem geregelten Job wirst du irgendwann Mittag haben).

Während der Pause bist du dann gestresst, ob du die Aufgabe überhaupt in der Zeit erledigen kannst, die dir noch bleibt. Das ist keine Pause!
Wenn deine Pomodoro Pause vorbei ist, bist du wieder frisch und voll fokussiert.

Bereit um den Herausforderungen in den Arsch zu treten.

 

9. Faste morgens bis zum frühen Mittag

Fasten heißt absolut nichts essen. Ein Vorteil davon ist, das du einen klaren Kopf hast. Dein Blut wird nicht im Magen gebraucht. Morgens zu fasten ist das Gegenteil zum normalen Frühstück.

Persönlich kann ich dir aber nur empfehlen morgens das Essen weg zu lassen. Trink Wasser oder was isotonisches. Vielleicht kennst du diese Mittagsmüdigkeit. Die kommt davon, das nach einem ordentlichem Essen das meiste Blut für die Verdauung genutzt wird.

Wenn du Mittags unproduktiver wirst liegt das an der Mittagsmüdigkeit nach dem Essen und deiner inneren Uhr.

Beides zusammen bewirkt ein Produktivitäts- K.O..

Tauschst du das fettige-Fastfood-Mittagsessen gegen etwas Leichtes (Salat, einen Shake, gesunde-belegte-Brötchen) dann kannst du danach noch ein Workout durchziehen oder dich anders betätitgen.

 

10. Wachmacher können helfen

Kaffee, Kakao, Vitamin B12, Dextrose, Guarana, Kolanuss, Grüner-Tee – Alles legale Substanzen die dich pushen können. Wenn du härtere Sachen brauchst, solltest du an deiner Lebensweise etwas ändern oder aber zum Arzt gehen.
Mein persönlicher Favorit ist Grüner-Tee.

Schmeckt die ersten Male etwas gewöhnungsbedürftig, hält dafür aber länger als Kaffee. Dazu enthält Grüner-Tee auch noch andere Substanzen die gut für die Gesundheit sind.

 

11. Nutze eine To-Do Liste

Surprise, Surprise – Wenn du deine Aufgaben sortierst und sie auf eine Liste schreibst, weißt du genau was vor dir liegt. Vor allem vergisst du dabei nichts und kannst abends sehen was du heute alles geschafft hast. Für eine To-Do Liste kannst du alles nutzen auf dem du schreiben kannst.
Ein College-block, einen Kalender, eine App….Was du als To-Do Liste nimmst, bleibt dir überlassen.

Persönlich Nutze ich gerne Apps mit Erinnerungsfunktion.
Du musst dir nur angewöhnen die Dinge auch aufzuschreiben.
Wenn du meinst, das du dir selbst kleine Aufgaben merken kannst, denke doch einmal nach wie oft du deine Hausaufgaben in der Schulzeit vergessen hast. Mit einem uncoolen Hausaufgaben Heft wäre dir das nicht passiert 😉

 

12. Outsource unwichtige Sachen

Wenn du absolut keine Lust oder Zeit für etwas hast, dann gib die Aufgabe an jemand anderes Weiter! Nerve dich nicht selbst damit. Gib die Aufgabe einfach ab.

Entweder fragst du einen Angehörigen, einen Freund oder einen Kollegen. Je nach dem was es ist, das erledigt werden muss, kannst du auch auf Portalen für Micro Aufgaben Leute aus der ganzen Welt suchen.
Sehr zu empfehlen ist hier Fiverr.com

 

Und ganz ehrlich: Das Leben ist zu kurz für unnötigen Ballast. Konzentriere dich auf das wichtigste!

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